Entscheidungen brauchen Struktur
Wer ohne Bild, ohne Anamnese und ohne Standard entscheidet, entscheidet unterschiedlich. Wir liefern die Grundlage, nicht das Urteil.
Über uns
EMPIDENT ist ein HealthTech-Unternehmen aus Unterföhring bei München. Wir bauen die Informationsebene, auf der zahnmedizinische Versorgung geplant, priorisiert und gesteuert wird – unabhängig davon, wo Patient und Behandler gerade sind.
Die Geschichte
Wir sind mit einer klaren Idee gestartet: Eine intraorale Kamera, bedienbar auch von nicht-medizinischem Personal, macht Befunde dort sichtbar, wo kein Zahnarzt steht – in Pflegeeinrichtungen und unterversorgten Regionen.
Das funktioniert. Aber in den Gesprächen mit Praxen, MVZs und Versorgungsforschern kam immer dieselbe Frage zurück, und sie hatte nichts mit Entfernung zu tun: Wie entscheiden wir schneller und einheitlicher, wer wann von wem behandelt wird?
Ländliche Häuser fragen das, weil ihnen Behandler fehlen. Urbane MVZs fragen das, weil ihnen Zeit fehlt. Wer Patienten über mehrere Standorte oder über größere Entfernungen betreut, fragt es, weil zwischen zwei Terminen niemand hinsieht. Der Engpass ist derselbe – und er liegt nicht in der Behandlung, sondern in den Entscheidungen davor und danach.
Seitdem verstehen wir uns nicht mehr als Anbieter von Telezahnmedizin, sondern als Infrastruktur für Versorgungssteuerung. Die Kamera ist der Sensor. Die App ist der Erfassungspunkt. Das Dashboard ist die Entscheidungsoberfläche.
Woher wir kommen
Jeder Schritt kam aus einer Rückmeldung aus dem Markt, nicht aus einer Roadmap.
Aufnahmen durch Pflegekräfte, Befundung durch die Praxis. Funktioniert – rechnet sich aber erst bei vielen angebundenen Einrichtungen.
Nachsorge und Telemonitoring über die Praxis, Ersteinschätzung bei akuten Beschwerden direkt für Patienten.
Ersteinschätzung, Zuweisung, Nachsorge und weiße Marke für Partner ergaben zusammen mehr Sinn als jedes Teil allein.
Nicht mehr die Frage „wie überbrücken wir Distanz", sondern „wie setzen wir vorhandene Ressourcen klüger ein".
Auftrag
Vorhandene personelle Ressourcen so einsetzen, dass mehr Patienten mit gleichbleibend hoher Qualität versorgt werden können. Das ist der gemeinsame Nenner über alle Versorgungsformen hinweg – vom Pflegeheim bis zum Innenstadt-MVZ.
Wer ohne Bild, ohne Anamnese und ohne Standard entscheidet, entscheidet unterschiedlich. Wir liefern die Grundlage, nicht das Urteil.
ZFA und Dentalhygiene können mehr übernehmen, wenn der Fall sauber vorbereitet und die Rückfrage einen Klick entfernt ist.
EMPIDENT ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Die medizinische Entscheidung trifft immer der Behandler.
Unterschied
Vier Punkte, die im Gespräch regelmäßig den Ausschlag geben.
Terminportale füllen Kalender. Wir prüfen zuerst, ob der Termin der richtige nächste Schritt ist – und welcher.
Ein Video-Call zeigt ein Gesicht. Strukturierte intraorale Aufnahmen zeigen den Zahn. Das ist der Unterschied zwischen Gespräch und Grundlage.
Verbünde brauchen Vergleichbarkeit über Häuser hinweg. Genau dort entsteht der eigentliche Hebel.
Wo eine Behandlung stattgefunden hat und wo sie nachverfolgt wird, muss nicht dasselbe Haus sein – solange Bild, Verlauf und Dokumentation zurück zum verantwortlichen Behandler fließen.
Arbeitsweise
Wir starten klein: ein Standort, ein Anwendungsfall, acht bis zwölf Wochen. Am Ende stehen Zahlen, keine Eindrücke.
Wie lange dauert es vom Erstkontakt bis zu einer belastbaren Bewertung?
Wie viele Routinekontrollen ließen sich digital abschließen?
Welcher Anteil der Fälle wurde ohne Zahnarztzeit vorbereitet oder erledigt?
Wie viele Fahrten oder Anfahrten waren nach der Bewertung nicht nötig?
Gründerteam
Keine Kontaktformular-Schleife, keine Vertriebshotline. Sie sprechen mit den Menschen, die das Produkt bauen und dafür geradestehen.
Gründerin & CEO
Sandra Paz de Lucas
Sandra führt Empident und verantwortet Strategie, Business Development und Vertrieb. Für Positionierung, Kooperationen oder ein erstes Pilotprojekt ist sie die richtige Ansprechpartnerin – und freut sich, wenn Sie sich melden.
Dann sprechen wir am besten über Ebene 2 und 3 – Standardisierung im Verbund und Kennzahlen, die heute niemand erhebt.