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Die 5 größten Irrtümer über Parodontitis

1. "Ich bin mit diesem Problem alleine"

Falsch!
Sehr viele Menschen haben Parodontitis. Sie wissen nur nicht davon, da Parodontitis "schleichend" voran schreitet. D.h. meist ohne Schmerzen und sehr langsam in einem Zeitraum von mehreren Jahren.

2. "Parodontitis ist doch nur ein kosmetisches Problem"

Falsch!
Parodontitis ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die zu Zahnverlust führen kann. Zurückgehendes Zahnfleisch und freigelegte Zahnhälse sind ein Anzeichen für eine fortgeschrittene Parodontitis.

3. "Ich muss mich um nichts kümmern - Mein Zahnarzt übernimmt alles"

Falsch!
Die ärztliche Therapie ist zwar für den Erfolg unerlässlich, jedoch ohne eine Mitarbeit durch den Patienten fast vollkommen wirkungslos! Die Steigerung der häuslichen Mundhygiene ist absolut notwendig um gute Erfolgsaussichten zu haben. Hierfür ist ausschließlich der Patient verantwortlich und nicht der Zahnarzt.

4. "Ich hatte schon Parodontitis, das betrifft mich also nicht mehr"

Falsch!
Bei Parodontitis handelt es sich um eine dauerhafte Krankheit, die bei unzureichender Mundhygiene und ausbleibenden Folgeuntersuchungen durch den Zahnarzt weiter fortschreiten kann.

5. "Ich habe keine Beschwerden - ich bin also definitiv gesund"

Falsch!
Parodontitis geht meist ohne Schmerzen und offensichtliche Symptome vonstatten. Den meisten fällt das Problem erst auf, wenn die Zähne bereits wackeln und die Parodontitis weit voran geschritten ist.
Signale einer sich anbahnenden Parodontitis sind oft Zahnfleischbluten (z.B. Gingivitis), geschwollene Zahnfleischränder, Zahnfleischschwund bzw. Zahnfleischrückgang, Mundgeruch oder schmerzempfindliche Zähne (z.B. freiliegende Zahnhälse)